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Photo of CD-cover "Around the Corner in 80 Minutes""
2009

Around the Corner in 80 Minutes

Mein Tribut an die Großstadt, die seit über vierzig Jahren mein zuHause ist!

1. Waceera – 6:20 (Ian Vance Melrose)

Trolldans / Halling etter Per Kjepso – 3:00 (trad. arr. Kerstin Blodig trad. arr.Ian Vance Melrose)

The Hedgecutter / The Devil in the Kitchen – 4:02 (Ian Vance Melrose / trad. arr.Ian Vance Melrose)

Gigue Highlandaise – 4:19 (Ian Vance Melrose)

Tánc a Hóban – 5:01(Tamas Szarka, arr. Ian Vance Melrose)

Padusko Horo – 4:25(trad. arr.Ian Vance Melrose)

L’ultima lacrima di vino – 3:28 (Ian Vance Melrose)

The Bicycle Jig – 4:17(Ian Vance Melrose)

Huckleberry Finn – 3:00 (Peter Jack & Ian Vance Melrose)

Benim Canim Cananõm – 6:51 (Taner Akyol, arr. Ian Vance Melrose)

Troy Lake – 4:15 (Ian Vance Melrose)

Der grimmige Tod/Gut Gesell‘ du musst wandern – 4:04 (trad. arr.Ian Vance Melrose)

Kal na he – 3:10 (Ian Vance Melrose)

Night Journey – 4:15 (Ian Vance Melrose)

Gymnopedie no.3 – 2:09(Erik Satie)

Bonus track: Berliner Jungens, sie sind richtig (K.Brüning)

Multikulti ist schon auf dem Cover unübersehbares Thema, und auch der Titel spielt natürlich auf Jules Vernes klassische Weltumrundung in achtzig Tagen an. Was der Wahlberliner Gitarrist Ian Melrose um die Ecke findet, ist eine echte akustische Weltreise. Die reicht vom Ausgangspunkt Berlin („Berliner Jungens, die sind richtig“) übers schottische Hochland, Irland, Norwegen, Ungarn, Bulgarien, die Türkei, Italien und Afrika bis ins ferne Indien. Musikalische Gäste sind neben Manfred Leuchter am Akkordeon, mit dem Melrose das wunderbare Duoalbum Vís-à-vis (2009) aufgenommen hat, Lebensgefährtin Kerstin Blodig (voc), Martin Röttger und Vladiswar Nadishana (perc), um nur einige zu nennen. Dass Melrose seine Reels und Jigs beherrscht, wissen wir, aber wie fein und differenziert er bulgarischen und ungarischen Tanzweisen Leben einhaucht, ist dann doch erstaunlich. Der ebenfalls in Berlin beheimatete türkische Komponist, Sänger und Baglamaspieler Taner Akyol steuert dem Album eines der schönsten Stücke bei. Auch vom Zupfgeigenhansl hat sich Melrose mit „Der grimmige Tod“ und „Gut Gesell’, du musst wandern“ für akustische Gitarre solo inspirieren lassen. Und Saties Chill-out-Klassiker „Gymnopedie No. 3“ hat noch nie so folkig geklungen wie in der Melrose-Low-Whistle-Fassung. “

Rolf Beydemüller in FOLKER (2010)

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